Bausparen -

Mit dem Bausparvertrag in die eigenen vier Wände!

Bausparen: Günstige Finanzierung und attraktive Konditionen

Bausparen lohnt sich - egal ob Sie Baugeld für Ihr Eigenheim benötigen oder renditestark sparen möchten. Und mit Arbeitnehmersparzulage, Wohnungsbauprämie und vermögenswirksamen Leistungen gibt´s obendrauf die Extra-Förderung vom Staat.

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Was ist Bausparen?

Sie schließen einen Bausparvertrag über eine bestimmte Summe ab. Von der Höhe der gewählten Bausparsumme hängt ab, wieviel Bauspardarlehen Sie später ausgezahlt bekommen. In den meisten Fällen sparen Sie die Hälfte der Bausparsumme an – die andere Hälfte bekommen Sie dann als zinsgünstiges Darlehen von der Bausparkasse.

Wofür kann man Bausparen?

Mit einem Bausparvertrag können Sie nicht nur den Bau Ihres Eigenheims finanzieren. Sie können Ihr Bausparguthaben auch für weitere Zwecke einsetzen, z.B.:

  • Kauf einer Immobilie 
  • Erwerb von Wohneigentum in Senioreneinrichtungen
  • Erhalt oder Verbesserung einer Immobilie 
  • Modernisierung einer Mietwohnung 
  • Erwerb von Bauland und Erbbaurechten zur Errichtung eines Wohngebäudes

Für wen hat Bausparen Vorteile?

Als Arbeitnehmer kommen Sie – je nach Ihrer persönlichen Situation – in den Genuss von staatlichen Förderungen. Dabei ist Bausparen eine der wenigen geförderten Geldanlagen. Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf die Arbeitnehmer-Sparzulage auf vermögenswirksame Leistungen, die Wohnungsbauprämie oder die Riester-Förderung haben.

Bausparen und Konditionen

Das besondere am Bausparvertrag sind die günstigen und festen Zinssätze. Das erleichtert Ihnen die Kalkulation – schon vor Vertragsabschluss. Sie zahlen in festen monatlichen Raten zurück, können aber auch Sonderzahlungen leisten.

Bausparen: Ihr Glossar

Arbeitnehmersparzulage

Der Staat fördert die vermögenswirksamen Leistungen (VL) mit einer Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 9 % der VL. Die Förderung ist allerdings nur bei bestimmten Anlageformen möglich.

Dabei nimmt der Bausparvertrag eine besondere Rolle ein, da er die einzige staatlich geförderte risikolose Anlageform ist. Erhält der Bausparer die volle VL in Höhe von 470 Euro pro Jahr (Verheiratete 2 mal 470 Euro), so legt der Staat also noch einmal 43 Euro (bzw. 86 Euro bei Verheirateten) dazu.

Voraussetzung für die Gewährung der staatlichen Förderung ist, dass der Sparer/die Sparerin eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet.

Bauspardarlehen

Das Besondere am Bauspardarlehen sind die günstigen und festen Zinssätze. Sie können also schon bei Vertragsabschluss auf den Cent genau kalkulieren. Das Bauspardarlehen ergibt sich aus der Differenz zwischen Bausparsumme und angespartem Guthaben. Dieses Darlehen beträgt je nach Tarifvariante zwischen ca. 50% bis 60% der gesamten Bausparsumme.

Es wird in festen monatlichen Beträgen zurückgezahlt, wobei Sonderzahlungen oder eine ganzheitliche Tilgung ebenfalls möglich sind. Das Darlehen darf nur wohnwirtschaftlich verwendet werden. Dies umfasst aber weit mehr als nur den Hausbau oder die Renovierung.

Bausparen

Bausparen ist eine spezielle Form des Sparens mit Anspruch auf ein zinsgünstiges und zinsfestes Bauspardarlehen zur Finanzierung des Erwerbs des Eigenheims, der Renovierung oder der Modernisierung von Wohneigentum. Bausparen wird vom Staat gleich dreifach gefördert.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann man auf seine eigenen Einzahlungen die Wohnungsbauprämie (WoP) und auf die vermögenswirksamen Leistungen die Arbeitnehmersparzulage (ASZ) und die Riesterzulage für Bausparen erhalten.

Die Bausparidee basiert auf der Erkenntnis, dass zur Finanzierung von Eigenheimen die vorhandenen Mittel des Bauherrn im Allgemeinen nicht ausreichen. Der Bausparvertrag bietet hierzu die Lösung. In der Gemeinschaft mit anderen Bausparern bespart der Vertragsinhaber zunächst seinen Bausparvertrag.

Ist ein bestimmtes Mindestguthaben vorhanden und sind weitere Voraussetzungen erfüllt, erhält der Bausparer mit der Zuteilung des Vertrags das angesparte Bausparguthaben inkl. Zinsen und Prämien sowie das zinsgünstige und zinsfeste Bauspardarlehen.

Bausparvertrag

Der Bausparvertrag stellt einen wichtigen Bestandteil der Wohnbaufinanzierung dar. Außerdem wird Bausparen vom Staat mit der Arbeitnehmersparzulage auf VL-Einzahlungen und der Wohnungsbauprämie gleich zweifach gefördert.

Ein Bausparvertrag ist damit eine sichere und attraktive Geldanlageform. Einer der großen Vorteile des Bausparens ist der Anspruch auf ein zinsgünstiges und zinsfestes Bauspardarlehen.

Bewertungszahl

Die Bewertungszahl legt fest, in welcher Reihenfolge die Sparer ihre Bausparmittel ausgezahlt bekommen. Sie errechnet sich aus

  • den Zinsen, die Sie für Ihre Einzahlungen bekommen haben
  • der Bausparsumme, auf die Sie Ihren Vertrag abgeschlossen haben
  • dem gewählten Bewertungszahlfaktor sowie
  • evtl. dem Leistungsfaktor

Der Bausparer kann seine Bewertungszahl selbst beeinflussen, indem er z.B. am Anfang jedes Monats einzahlt. Denn durch die taggenaue Verzinsung wächst die Bewertungszahl bei regelmäßigem Sparen schneller, als wenn Sie erst am Jahresende einzahlen. Ihre bereits erreichte Bewertungszahl wird Ihnen im Jahreskontoauszug bekanntgegeben. Die Mindestbewertungszahl legt fest, ab welcher Bewertungszahl Sie Ihr Darlehen zugeteilt bekommen.

Leistungsfaktor

Einzahlungen über das Mindestsparguthaben (40% bzw. 50% der Bausparsumme) hinaus werden durch einen Leistungsfaktor besonders belohnt. Dieser bewirkt ein schnelleres Anwachsen der Bewertungszahl und damit in der Regel eine Verkürzung der Sparzeit bis zur Zuteilung.

Vermögenswirksame Leistungen

Die Abkürzung VL steht für vermögenswirksame Leistungen.

Diese wurden 1961 mit dem Grundgedanken ins Leben gerufen, die Arbeitnehmer durch Leistungen der Arbeitgeber und des Staates am Wachstum des Volksvermögens teilhaben zu lassen. Heute werden pro Jahr 470 Euro für Alleinstehende (Verheiratete 2 mal 470 Euro) vermögenswirksame Leistungen mit 9 Prozent Arbeitnehmer-Sparzulage gefördert.

VL können vom Arbeitgeber zusätzlich zum Arbeitslohn gewährt werden und sind in der Regel tarifvertraglich festgelegt. Die VL müssen durch den Arbeitgeber auf einem bestimmten Konto angelegt werden. Das VL-Bausparkonto ist eine gängige und risikolose Anlageform für vermögenswirksame Leistungen. Nicht alle Arbeitgeber bezahlen die VL in voller Höhe von monatlich 40 Euro. Zahlt der Arbeitgeber nur einen Teilbetrag, zum Beispiel 27 Euro, besteht jedoch die Möglichkeit, die Differenz zum vollen Betrag aus der eigenen Tasche aufzufüllen, um dennoch die volle Arbeitnehmersparzulage in Höhe von 43 Euro vom Staat zu bekommen. Die Einkommensgrenzen für die staatliche Förderung von VL-Anlagen betragen für Alleinstehende 17.900 Euro und für Verheiratete 35.800 Euro. Ausschlaggebend ist das zu versteuernde Einkommen.

Wohnungsbauprämie

Mit der WoP "belohnt" der Staat eigene Einzahlungen auf einen Bausparvertrag.

Die Förderung beträgt 8,8 % auf jährliche Einzahlungen von maximal 512 Euro für Ledige (und das doppelte für Verheiratete). Pro Jahr kann man damit bis zu 45 Euro (Ledige) bzw. 90 Euro (Verheiratete) vom Staat geschenkt bekommen!

Für die Gewährung der Prämie ist maßgebend, dass das jährliche zu versteuernde Einkommen eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet (Alleinstehende 25.600 Euro, Verheiratete 51.200 Euro). Außerdem muss der Bausparer in der Bundesrepublik unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig und mindestens 16 Jahre alt sein. Zu den begünstigten Zahlungen zählen neben den eigenen Einzahlungen auch Guthabenzinsen sowie vermögenswirksame Leistungen, für die kein Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage besteht.

Die Wohnungsbauprämie wird auf Antrag des Prämienberechtigten nach Ablauf des Sparjahres von der Bausparkasse ermittelt, im Konto des Bausparers gesondert vermerkt und in der Regel bei Zuteilung oder Ablauf der Bindungsfrist dem Bausparkonto gutgeschrieben.

Die Wohnungsbauprämie muss mit einem speziellen Formular beantragt werden, das Ihnen am Jahresanfang zusammen mit dem Kontoauszug automatisch zugeschickt wird. Der ausgefüllte Antrag sollte über die Bank, einem Bausparkassen-Außendienstmitarbeiter oder direkt an die Bausparkassen eingereicht werden.

Wichtig: Die Bausparzinsen müssen aber im Rahmen der Einkommensteuererklärung gesondert mit angegeben werden.

Zuteilung

Der Begriff "Zuteilung" bedeutet, dass Ihr Bausparvertrag alle Voraussetzungen erfüllt, die für die Auszahlung Ihres Guthabens und die Beantragung des Bauspardarlehens notwendig sind. Voraussetzungen für die Zuteilung:

  • Erreichen des Mindestsparguthabens an einem der 12 Bewertungsstichtagen
  • Erreichen der für die Zuteilung erforderlichen Bewertungszahl, wenigstens in Höhe der Mindestbewertungszahl
  • Erklärung des Bausparers, dass er die Zuteilung annimmt.

Alle Bausparverträge, die diese Voraussetzungen erfüllen, werden nach der Höhe der Bewertungszahlen geordnet. Im Rahmen der verfügbaren Zuteilungsmittel werden dann die Bausparverträge von der höchsten Bewertungszahl abwärts zugeteilt, bis die vorhandenen Mittel aufgebraucht sind. Der letzte zugeteilte Vertrag hat die sogenannte "erforderliche Bewertungszahl", die Zielbewertungszahl. Bei der Zuteilung sind alle Bausparkassen streng an ihre Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge gebunden.

Außerhalb dieser Reihenfolge dürfen keine Verträge zugeteilt werden. Die bedingungsgemäße Zuteilung wird durch einen vom Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) bestellten Vertrauensmann überwacht.

Natürlich werden Ihre Bausparmittel nur ausgezahlt, wenn Sie sie zu diesem Zeitpunkt auch haben wollen. Falls Sie das Geld gerade nicht brauchen, lassen Sie Ihren Vertrag einfach wie bisher weiterlaufen, ohne dass Ihnen Nachteile entstehen. Oder Sie können Ihren Vertrag aufstocken, so dass Sie später mehr Geld zur Verfügung haben.

Bausparen oder Baufinanzierung?

Viele Wege führen ins Eigenheim. Doch welcher ist der richtige für Sie? Bausparen oder Baufinanzierung? Verfügen Sie über ausreichend Eigenkapital oder haben Sie die passende Immobilie gar schon entdeckt? Dann ist Ihr Traumhaus mit einem Baukredit schnell und günstig finanziert. Bausparen bedeutet dagegen: Erst sparen, dann bauen. Ihr Vorteil: Besonders günstige Zinsen für Ihr Bauspar-Darlehen und die Extra-Förderung durch den Staat.

Bausparvertrag mit oder ohne Riester-Förderung?

Seit dem 1. Januar 2009 sind Bausparverträge, die mit der Wohnungsbauprämie gefördert wurden, zweckgebunden. Nur wer später Wohneigentum kauft oder modernisiert, erhält Zulagen. Beim Wohnriestern müssen Sie darüber hinaus auch selbst in Ihrer Immobilie wohnen! Dafür können Sie die staatlichen Zuschüsse direkt zur Tilgung Ihres Darlehens verwenden und auch bereits bestehende Riester-Verträge zur Eigenheimfinanzierung nutzen.

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